
T-Öler
– zur Schmierung von Mittel- und Großdieselmotoren sowie von KompressorenT-Öler Schmierpumpen bis max. 180 bar
Nach Wahl Lieferung mit druckdichten oder belüfteten Behältern. Bei der druckdichten Ausführung (Type TA) wird das Öl dem Behälter aus einem höherliegenden Vorratsbehälter oder aus einem Druckölkreis zugeführt. Maximaler Zulaufdruck 2 bar. An der Rückwand des Gehäuses befindet sich eine Zulaufbohrung mit Innengewinde G 1/2“. Bei der nichtdruckdichten Ausführung (Type TB) wird der belüftete Behälter nach Abnahme des Verschlussdeckels von Hand befüllt.
Pumpen mit 4-Liter-Gehäuse (T..4...) haben einen Gehäusedeckel und einen Pumpensatz (max. 8 Pumpenelemente).
Standardausführung
- Antriebsart drehend, schwingend oder Motorantrieb
- Für Öle und Emulsionen
- Sichtkontrolle, Tropfenanzeige drucklos
- Zur Minimalmengenschmierung (1 bis 16 Schmierstellen)
- Fördermenge 0,17 bis 0,52 cm3 je Hub und Schmierstelle
- Für Betriebsdrücke bis max. 180bar
Sonderausführungen:
- Mit Alarmsignalgeber
- Mit Handvorschmierung
- Mit Heizung
Die Schmierpumpenwelle (SW) wird außerhalb des Behälters (3) angetrieben. Sie treibt über das Schraubenrad (197) und die Zwischenkupplung (50) die Getriebewelle (59) an. Die gewählte Übersetzung zwischen Schmierpumpenwelle und Schraubenrad sorgt für die gewünschte Drehzahl der Getriebewelle. Die Getriebewelle trägt die Arbeitshubscheibe (41) und die Steuerhubscheibe (43) zur Bewegung der Arbeitskolben (AK) sowie der Steuerkolben (SK) in den Pumpenkörpern (51...58). Die Pumpenkörper sind im Kreis um die Getriebewelle angeordnet und auf der feststehenden Grundplatte (45) verschraubt. Jeder Pumpenkörper hat eine Saugleitung (SL) und ein oder zwei Druckleitungen (DL). Die Druckleitungen führen zum Auslaß im Gehäusedeckel (31). Die Arbeitskolben und Steuerkolben umgreifen mit ihrem rachenförmigen, oberen Ende den Rand der Hubscheiben (41, 43). Mit der zweifach gestuften Arbeitshubscheibe werden die Arbeitskolben bei jeder Umdrehung der Getriebewelle zweimal auf und ab bewegt. Die Rachenweite der Arbeitskolben (und damit der Hub und die Fördermenge) kann mit Hilfe der Verstellschrauben (32 bzw. VS) eingestellt werden. Linksdrehen vergrößert die Fördermenge. Die Steuerkolben steuern den Ölfluß durch den Pumpenkörper. Bei Pumpenkörpern mit zwei Druckleitungen wird bei einer Umdrehung der Getriebewelle von den Arbeitskolben einmal Öl in die obere und in die untere Druckleitung gefördert. Die Steuerhubscheibe ist einstufig. Bei Pumpenkörpern mit einer Druckleitung wird bei einer Umdrehung der Getriebewelle von den Arbeitskolben zweimal hintereinander Öl in die gleiche Druckleitung gefördert. Die Steuerhubscheibe ist zweistufig. Innerhalb eines Pumpensatzes können nur Pumpenkörper mit einer oder zwei Druckleitungen verwendet werden. Die Verstellung der Fördermenge der einzelnen Pumpenkörper erfolgt nach Abnahme der Kappe (36), an den im Kreis um die Getriebewelle angeordneten Verstellschrauben.
Die Fördermenge kann durch Rechtsdrehung auf ca. 30% reduziert werden. Der Verstellweg beträgt ca. 20 Rastenstellungen der Verstellschraube. Auf Wunsch können Pumpenkörper mit einem größeren Verstellbereich (bis 0 cm3/Hub) eingebaut werden. Bei Pumpenkörpern mit zwei Druckleitungen wird die Fördermenge für jeweils zwei Auslässe gemeinsam verstellt.
Bei Pumpen der Type TB... (belüftet), ausgestattet mit Pumpenkörpern mit zwei Auslässen, kann die Funktion der Pumpenkörper auf einfache Weise optisch kontrolliert werden, indem eine der beiden Druckleitungen zur Tropfenkontrolle im Deckel und von da wieder in den Behälter zurück fördert.
Bei Pumpen der Type TA... (druckdicht) wird der Ölfluß in den einzelnen Druckleitungen mit optischen Durchflußkontrollen SP/SFZ... überwacht. Die Kontrollen können an den Druckauslässen der Schmierpumpen oder an beliebigen Stellen in den Schmierleitungen angebracht werden. Elektrisch kann der Ölfluß in den Druckleitungen z. B. mit der Durchflußkontrolle SP/SFE 30... überwacht werden. Bei Ausfall der Förderung sendet das Impulsüberwachungsgerät ein elektrisches Signal. Die Durchflußkontrolle (Impulsgeber) kann an beliebiger Stelle der Druckleitung installiert werden.