mit Getriebeantrieb und Schwinghebelantrieb
Roesen Delimon Standard-Ölschmierpumpen
Große Typenvielfalt dank BaukastensystemAuch dieses Modell ist für die Öl- und Emulsionsschmierung bis 150 bar Gegendruck ausgelegt und kann bis zu 20 Schmierstellen bedienen.
Ölschmierpumpen für die direkte Schmier.lzuführung zur Schmierstelle. Es sind zwangsgesteuerte Kolbenpumpen, deren Pumpengehäuse als Ölvorratsbehälter dient. Für jede Schmierstelle gibt es einen gesonderten Zuteilkolben. Die Fördervolumina können jeweils individuell eingestellt werden. Die Funktion wird über Tropfanzeiger mit Schauglas kontrolliert. Ausgelegt für Zentralschmieranlagen bis zu 20 Schmierstellen, wobei maximal zwei verschiedene Ölsorten mit einer Pumpe gefördert werden können. Eine Vielzahl von Kombinationsmöglichkeiten bezüglich Gehäuseanordnung, Antriebsart und diverse Zusatzeinrichtungen bieten für alle Bedarfsfälle eine geeignete Lösung.
Standard-Öler Modell Delimon
für bis zu 20 SchmierstellenStandardausführung:
- Antriebsarten: Direktantrieb rotierend, oszillierend oder mit Elektromotor
- Für Öle und Emulsionen
- Sichtkontrolle Tropfenanzeige drucklos
- Zur Minimalmengenschmierung (2 bis 20 Schmierstellen)
- Fördermenge bis 0,25cm3 je Hub und Schmierstelle
- Für Betriebsdrücke je nach Anzahl der Schmierstellen bis max. 150 bar
Sonderausführungen:
- Mit Alarmsignalgeber
- Mit Handvorschmierung
- Mit Heizung
Durch die Verwendung von verschiedenen Grundgehäusen, in Verbindung mit der Kombination von unterschiedlichen Antriebsarten und Lage der Antriebe sowie diversen Zusatzausführungen ist eine sehr große Typenvielfalt gegeben. Dieser Öler findet u.a. Anwendung bei stationären Dampfmaschinen (ältere Anlagen und solche aus der DDR) und im Bereich der Bahn bei Dampflokomotiven. Da grundsätzlich ein Antrieb für die gesamte Anzahl der möglichen Anschlüsse (max. 20) eingesetzt wird, ist der maximal zulässige Betriebsdruck in Abhängigkeit von der genutzten Anzahl der Anschlüsse gestaffelt. Die angegebenen Fördervolumina pro Anschluß bleiben für alle Schmierstellen im vollen Bereich nutzbar. Nicht benötigte Anschlüsse dürfen nicht verschlossen werden sondern sind in Nullstellung zu bringen.
Die Standardölschmierpumpen sind zwangsgesteuerte Kolbenpumpen, deren Pumpengehäuse als Ölvorratsbehälter dient. Für jede Schmierstelle ist ein gesonderter Zuteilkolben vorhanden. Die Fördervolumina können für jede Schmierstelle individuell eingestellt werden. Die Funktion kann über Tropfanzeiger mit Schauglas kontrolliert werden. Die Ölschmierpumpen sind für Zentralschmieranlagen bis zu 20 Schmierstellen ausgelegt, wobei maximal zwei verschiedene Ölsorten mit einer Pumpe gefördert werden können. Eine Vielzahl von Kombinationsmöglichkeiten bezüglich Gehäuseanordnung, Antriebsart und diverse Zusatzeinrichtungen bieten für alle Bedarfsfälle eine geeignete Lösung.
Die Kurbelwelle (9) bewegt den Zuteilkolben (1) und den Förderkolben (5). Dabei saugt der Zuteilkolben (1) das Schmieröl durch den Kanal (a) aus dem Kurbelgehäuse an und fördert es durch den Kanal (b) zum Abtropfer (2). Von dort tropft es durch das Schauglas (3) sichtbar in die Tropfkammer (4). Der Förderkolben (5) saugt das Schmieröl aus der Tropfkammer über den Kanal (c) an und fördert es über den federbelasteten Kolbenschieber (6) und das Rückschlagventil (7) zur Schmierstelle. Jedes Pumpenelement fördert je nach Einstellung 0 ... 0,25 cm3 pro Hub. Die Einstellung des Fördervolumens erfolgt durch die Stellschraube (8), wobei ein Verdrehen in Minus-Pfeilrichtung ein geringeres, ein Verdrehen in Plus-Pfeilrichtung ein größeres Fördervolumen ergibt. Soll das Volumen eines Pumpenelementes auf min. oder max. eingestellt werden, so ist die Stellschraube in die jeweilige Richtung so weit zu verdrehen, bis sich Widerstand bemerkbar macht. Danach dreht man die Stellschraube (8) eine halbe Umdrehung wieder zurück.
Die aus Antrieb und Gehäusen mit den dazugehörigen Einbauteilen kombinierten Standard-Ölschmierpumpen werden mit 2 bis 20 Anschlüssen geliefert. Sie werden für die Verwendung von einer Ölsorte oder gleichzeitig zwei Ölsorten gebaut. Es sind je nach Antrieb zwischen 5 und 17 Kolbenhübe je Minute erreichbar. Durch eine Handkurbel auf dem Wellenstumpf ist die Möglichkeit der Vorschmierung von Hand gegeben.
Aktuell gibt es zwei Antriebsvarianten für den Delimon-Öler: Der rotierende Antrieb kann mit Wellenstummel nach links, rechts oder seitlich vorne und hinten realisiert werden.
Gehäuseanordnung
Die Gehäuseanordnungen ergeben sich aus der Verwendung einzelner Gehäuse und aus den Kupplungsmöglichkeiten der 4 …10-stelligen Gehäuse. Mit den 4 ... 10-stelligen Gehäusen werden generell Standardschmierölpumpen für eine Ölsorte realisiert. Bei gekoppelten Gehäusen wird die Anordnung so vorgenommen, dass das größere Gehäuse auf der Antriebsseite liegt. Bei Verwendung von zwei Ölsorten und bei mehr als zehn Anschlüssen für eine Ölsorte sind die Gehäuse gekuppelt. Wenn zum Beispiel bei Standard-Ölschmierpumpen für zwei Ölsorten (Ölsorte A und B) für das Öl A mehr als zehn Anschlüsse benötigt werden, kommt das Gehäuse für das Öl B immer auf die dem Antrieb abgewandte Seite.
Heizeinrichtung
Die Heizeinrichtung wird eingesetzt, wenn die kinematische Viskosität des verwendeten Öls bei der niedrigsten möglichen Betriebstemperatur 1200 mm2/s überschreiten würde. Die Betriebstemperatur, bei der sich die zulässige Viskosität von maximal 1200 mm2/s einstellt, muss bei Inbetriebnahme der Standard-Ölschmierpumpe erreicht sein. Die Heizeinrichtung wird mit Dampf betrieben. Der Anschluss erfolgt mit Schneidringverschraubung CL 6 DIN 2353-ST an der Rückseite der Standardölschmierpumpe.



