
mit Getriebe in druckdichter Ausführung
Hochwertige Ölschmierpumpen
– von der präzisen Nachfertigung bis zur individuellen Anpassung:Roesen-Ölschmierpumpen und Komponenten sind passgenau nach Originalvorgaben oder spezifischen Kundenanforderungen produziert – für maximale Betriebssicherheit. Wir fertigen die Öler nach unserem bewährten Roesen-System und setzen auf langlebige, zuverlässige Technik für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Roesen-Öler Modell EZ
Dieses ausgereifte Modell System Grützner EZ ist für die Öl- und Emulsionsschmierung bis 150 bar Gegendruck ausgelegt. Es zeichnet sich durch einen dritten Kolbenschieber aus, durch welchen eine gas-blasenfreie Förderung gewährleistet wird.
Je nach Ausführung werden bis zu 20 individuell einstellbare Schmierstellen mit Fördermengen bis 0,3 cm3 je Hub/ Stelle bedient. Alle Öle oder Emulsionen, auch lebensmitteltaugliche, mit einem Viskositätsindex zwischen 25 und 3000 mm2/s lassen sich problemlos fördern.
Durch den modularen Aufbau können Roesen-Öler EZ über „Pump-to-Point“ an nahezu jede Anlage angepasst und individuell eingestellt werden. Durch die Zwangssteuerung der Förder- und Dosierkolben ist sicheres Anlaufen gewährleistet – auch nach längerem Anlagenstillstand.
Modell System Grützner EZ
für die Öl- und Emulsionsschmierung bis 150 bar Gegendruck
Standardausführung:
- Gehäuse, Pumpenkörper und Kurbelwellen- lagerung aus GG 25 (EN-GJL-250)
- für Öle und Emulsionen
- zwangsgesteuert
- Sichtkontrolle drucklos
- präzise einstellbar
- zur sparsamen Schmierung im Dauerbetrieb
- Antriebsarten: Direktantrieb rotierend, oszillierend oder mit Elektromotor
- bis 20 Schmierstellen
- Fördermenge bis 0,2 cm3 je Hub und Stelle
- mit Abnahmeprüfzeugnis EN 10204-3.1
Sonderausführungen:
- mit Signalanlage
- mit Überdruckventil
- mit Vorschmierung
- mit Heizung
- ATEX-Ausführungen
Beim Saughub des Zuteilkolbens (60) folgt der Stellkolben (61) bis zu einem verstellbaren Anschlag, der durch den Mitnehmer (62) gebildet wird. Je nach Grad der Verstellung an der gerasterten Stellschraube (64) bildet sich zwischen dem Zuteilkolben (60) und dem Stellkolben (61) ein Vakuum, das das Öl in Pfeilrichtung in den Zylinderraum einsaugt. Es wird in jedem Fall mehr Öl eingesaugt, als zugeteilt werden soll, und der Überschuss wieder zurückgegeben, um einen Ausgleich im Fördergrad verschieden viskoser Öle zu erreichen.
Das Öl wird zur Tropfenkontrolle (b) gebracht, wo es sichtbar und mit Messglas messbar in ein für jede Schmierstelle getrenntes Kontrollbecken (c) abtropft.
Aus dem Kontrollbecken (c) läuft das Öl dem Förderkolben (59a) zu, der es über den Kolbenschieber (65) zum Auslass (52) drückt.
Nach Beendigung des Förderhubes wird der Kolbenschieber (65) durch den Nocken (d) der Kurbelwelle (28) über den Hebel (23) mechanisch geschlossen. Irgendwelches Schlupföl wird dabei von den entlastenden Eindrehungen im Förderkolben (59a) und Kolbenschieber (65) aufgefangen und gelangt von neuem zum Kontrollbecken (c). Somit wird jede Unregelmäßigkeit der Fördermengen sichtbar.





